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Beginnen wir mal mit Büchern:
Für
Leseratten, Bücherwürmer und Tagträumer
Was ist
so faszinierend an Büchern? Mich selbst beeindruckt am meisten die
unerschöpfliche Fantasy und die knallharte Wahrheit des Lebens, die so
gegensätzlich sie auch sein mögen uns gleichermaßen faszinieren.
Für uns
alle gibt es Bücher, die es schaffen, einen aus dem Alltag zu befreien und
gefangen zu nehmen in einer Welt, wo Dinge geschehen, ohne dass wir etwas damit
zu tun haben, wo wir ganz alleine sind und trotzdem uns mit Menschen verbunden
fühlen. Wo Geschichten noch viel
mehr sind.
Denn sie können ein ganzes
Leben erzählen, töten und uns mit in luftige Höhen nehmen. In Geschichten sind
wir frei und daher brauchen wir sie, ob ihr es nun glaubt oder nicht. Denn was
sind Menschen schon ohne ihre Gedanken, ohne ihre Fantasy? Sie sind nichts!
Ich denke, jemand, der schon
einmal mit seinem Buch geweint hat, sich mit ihm gefreut hat oder ganz einfach
nicht aufhören konnte zu lesen, diese Person weiß, was ich eben sagen wollte.
Für alle die noch nie so ein
Buch gelesen haben und alle die noch mehr lesen wollen, hier sind eure Buchtipps:
GESCHICHTE:
Hexenkind von Celia Rees;
Arena-Verlag
(Lesealter: 13 – 16 Jahre)
Dies ist die mehr oder
weniger wahre Geschichte einer jungen Frau, die alles zurück lassen muss, in
der Hoffnung ihrer Vergangenheit entfliehen zu können. Doch Mary muss feststellen,
dass noch nicht einmal die halbe Welt ausreichend ist um Vorurteile und die
Angst vor Andersartigkeit hinter sich zu lassen. Auch im „neu“ besiedelten
Amerika fällt sie auf. Ihre Freundschaft mit den Indianern und ihre spirituelle
Gabe, bringen sie erneut in Gefahr.....
Wie ich finde ein sehr gutes
Buch, dass einfach nur überzeugen kann. Und auch Bulletin Jugend &
Literatur meint: spannend, außergewöhnlich, anspruchsvoll!
Hexenschwestern von Celia
Rees; Arena-Verlag
(Lesealter:
13 –16 Jahre)
Der
zweite Band beendet endlich die Geschichte von Mary. Wenn auch auf eine sehr
eigenartige Weise. Denn die indianische Studentin Agnes, fühlt sich auf
merkwürdige Weise mit Mary verbunden und erlebt noch einmal in Versionen, was
ihre Vorfahrin vor Jahrhunderten
durchmachte. Diese
schließt sich auf der Flucht vor ihren ketzerischen Verfolgern Indianern an, wo
sie all das findet, was sie bei ihren Artgenossen Jahre lang gesucht hatte,
Geborgenheit, Vertrauen und die große Liebe. Doch das Leben hat anderes mit ihr
vor .....
Ich kann
nur zitieren, eine wunderbare Fortsetzung des erfolgreichen Romans Hexenkind,
der dem ersten Roman in nichts nachsteht.
Die
Templerin von Wolfgang Hohlbein
(Lesealter:
13 – 16 Jahre)
Es ist
das 12 Jahrhundert nach Christus und die Zeit der Kreuzzüge hat begonnen. Doch
davon weiß die fünfzehnjährige Robin nichts. Erst als der Knappe Jan in ihrem
Leben auftaucht, erfährt sie über ein Leben außerhalb ihres Dorfes. Und der
Wunsch nach dem Leben dort draußen nimmt in ihr Gestalt an. Doch was
einmal wie ein Traum war, nimmt schreckliche Wirklichkeit an, als wie Templer
verkleidete Männer in ihrem Dorf ein Blutbad anrichten und Robins Familie
töten.Und auch
sie selbst gerät in tödliche Gefahr, da Robin die Einzige ist, die die ganze
Wahrheit kennt und das ist entschieden zu viel.
Wolfgang
Hohlbeins Templerin ist mit Abstand sein bestes Buch. Ein Buch, das man immer
wieder lesen kann ohne das es einem langweilig wird. Ein Muss für jede
Leseratte.
Donata,
Tochter Venedigs, von Donna Jo Napoli; Verlag: Fischer Schatzinsel
(Lesealter:
13 – 16 Jahre)
Dieses
Buch habe ich einmal von meiner Tante bekommen und zuerst wollte ich es gar
nicht lesen, da die meisten Bücher die ich von ihr bekommen hatte einfach
sterbenslangweilig waren. Doch mit diesem Buch war es anders. Erst mal bin ich
vom Rückentext nicht eingeschlafen, was äußerst selten bei ihren geschenkten
Büchern ist, zum anderen hatte ich keine Auswahl, es war das letzte Buch im
Regal, was ich noch nicht gelesen hatte und so kam es, dass ich es überhaupt
anfing. Zum Glück
wie ich heute sagen muss, es ist einfach toll. Donata
lebt im frühen Venedig. Doch als Tochter reicher Eltern, gibt es nur eine
Zukunft, Kloster oder heiraten. Für
Donata wäre noch nicht einmal heiraten in Frage gekommen, da es nicht genügend
Mitgift für alle Töchter gibt, steht dieses Privileg nur der Ältesten zu. Darum
beschließt sie, bevor sie ins Kloster muss, einmal als Junge verkleidet, frei
Venedig zu erkunden. Und lernt dabei den jüdischen Jungen Noè kennen. Diese
Begegnung verändert alles, den Noè zeigt der verkleideten Donata das wahre
Leben, was diese nicht mehr vergessen kann und will. Sie
bringt ihren Vater dazu sie unterrichten zu lassen, Donata will als eine der
wenigsten Mädchen studieren. Doch als sie auch noch ihre Liebe zum anders
gläubischen Noè entdeckt, geht sie entschieden zu weit.
Eine
wundervolle Geschichte über ein Mädchen, das allem trotzt und ihren eigenen Weg
geht, koste es was es wolle.
Made by J. W.
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