Onlinespiele und ihre Schattenseiten.

Die Freizeit einzelner Menschen sollte dazu genutzt werden, um abzuschalten sowie Zeit für Ihre eigenen Interessen zu finden. Einer der Interessen sind online Spiele. Keine online Spiele Ala Kniffel, welche Soziale Netzwerke die Massen in ihren Bann ziehen. Sondern spiele in denen der Mensch innerhalb kürzester Zeit in einer anderen Welt versinken kann. Die Welt eines online Spiels hat viele Gesichter. Entweder werden die Spieler Commander eines großen Raumschiffes oder drehen die Zeit zurück und landen im Mittelalter.

Genauer genommen handelt es sich um keine Multiplayer Spiele, sondern sogenannte Browser Games. Es ist nicht schwer ein Browser Game zu finden, denn die Werbung auf vereinzelten Seiten beinhaltet einige Spielwerbungen. Beim ersten Mal erhalten Sie einen Link über, welchen Sie sich direkt anmelden können. Das Einzige was der Spieler benötigt ist eine Email Adresse und schon kann es losgehen.

Der Grundaufbau eines solchen Spieles ist meistens der gleiche. Anfangs fangen Sie auf der niedrigsten Stufe an (meistens Level 1) und können sich mit der Zeit steigern. Dadurch erhält ihr Raumschiff oder auch Spielfigur neue Waffen, Kräfte und auch Möglichkeiten.

Das Gefährliche an diesen Spielen ist der gewisse Suchtfaktor. Man sieht die Spieler, welche in einem höheren Level sind und möchte diese Übertrumpfen. Darauf folgen meistens schlaflose Nächte und jede einzelne Minute wird dazu genutzt, um in diese Spielewelt einzutauchen.

Aber geht es Schneller? Ja! Bei den meisten Spielen können unterschiedliche Features erworben werden welche zu einem schnelleren Aufstieg führen. Allerdings können diese Features nur gegen eine gewisse Summe freigeschaltet werden. Und bei dieser Summe handelt es sich nicht um irgendwelche Spielkredits, sondern das eigene Geld auf der Bank.

Das Problem solcher Spiele sind nicht die finanziellen Ausgaben, denn fast jedes Hobby ist nicht kostenlos. Sondern die Tatsache, dass man in eine andere Welt verführt wird, in welcher es kaum Grenzen gibt.

Politiker appellieren immer wieder an Jugendliche, was völlig unverständlich ist. Den zu der Gruppe Gamer gehören auch Familienväter, welche durch das Spielen ihren Draht zur Familie verlieren. Klar, ein 40 Jähriger ist selber in der Lage über sich und seine Interessen zu entscheiden. Aber eine “Sucht“ kann nicht kontrolliert werden.

Wann wird es zur Sucht?

Eine Frage, die sich im Prinzip jeder selber beantworten muss. Von der Sucht kann gesprochen werden, wenn man dazu verpflichtet ist, am Nächsten Morgen um 6:00 Uhr aufzustehen. Aber bis tief in die Nacht an seinem Spiel sitzt und nicht mal mitbekommt, wen die Ehefrau/Freundin/Sohn usw. zu Bett geht.

Einige süchtige Nutzen ebenfalls Krankschreibungen, um in ihrem Spiel voranzukommen.

Wer sich so verhält, der kann nicht von einem Hobby sprechen. Je nach Zeit verbringt man am Wochenende einige Stunden mit seinem Hobby oder zwischendurch in der Woche. Aber man plant nicht seinen Tag nach einem Spiel! Computerspiele gehören zur Gesellschaft und sind keineswegs wegzudenken. Dennoch sollte jeder Spieler seine Grenzen kennen. Menschen welche Wissen, dass Sie sehr schnell zu gewissen Dingen verleitet werden. Sollten Browser Games meiden und stattdessen zu einem Spiel greifen, welches eine Story besitzt und auch endet.