Ticketbis (Ticketportal)

Ticketbis hat sich seit seiner Gründung im Dezember 2009 in Spanien stetig weiterentwickelt und treibt seit 2011 mit Hilfe von Investoren-Geldern seine Internationalisierung konsequent voran. Derzeit ist die Plattform, die als reiner Vermittler zwischen Ticket-Verkäufern und –Käufern fungiert, in über 20 Ländern aktiv und kann auf einen Kundenstamm von mehr als 100.000 Menschen bauen. Ticketbis betreibt damit erfolgreich einen Ticket-Zweitmarkt, der inzwischen für nahezu jedes Bundesligaspiel Karten bereithält. Neben nationalen und internationalen Fußball-Tickets werden auf Ticketbis auch Karten für Konzerte und kulturelle Events angeboten.

Das Angebot von Ticketbis im Überblick
Ticketbis ermöglicht sowohl Kauf als auch Verkauf von Bundesliga/Fussball Tickets
Große Auswahl an Bundesliga-/Fussball-Tickets
Gute und intuitive Bedienung der Ticketbörse
Ticketversand durch Kurier
Auch E-Tickets werden angeboten
Unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten

Das Ticket-Angebot von Ticketbis
Die Plattform von Ticketbis ermöglicht Verkäufern das Anbieten und Käufern den Erwerb von Tickets. Ticketbis tritt dabei ausschließlich als Vermittler zwischen diesen beiden Parteien auf und sorgt für die reibungslose Kaufabwicklung, die Lieferung und die Bezahlung der Karten. Die Auswahl und Menge der angebotenen Tickets ist dabei natürlich von der Anzahl der registrierten und aktiven Kunden abhängig.

Da Ticketbis in Deutschland noch eine vergleichsweise junge Handelsplattform ist, ist das Ticket-Angebot, im Vergleich zum Branchenprimus viagogo, noch etwas geringer. Dennoch bietet der Ticket-Markt zu fast allen Bundesligaspielen Karten an. Auch die unterschiedlichen Kategorien sind nahezu lückenlos verfügbar. Zudem werden auch für einige Partien Business Seats und VIP-Tickets angeboten.

Die Ticketpreise auf Ticketbis
Auch im Ticket-Zweitmarkt gilt das klassische Prinzip von Angebot und Nachfrage. Somit legt der Ticket-Anbieter – und nicht Ticketbis – den Preis fest, zu dem er bereit ist, seine Karte zu verkaufen, und der ihm den größten Nutzen verspricht. Die Ticketbörse verdient hierbei an den Gebühren, die sie für die Bereitstellung und Aufrechterhaltung ihres Services veranschlagt. Ticketbis verlangt für ihre Dienstleistung eine Servicegebühr in Höhe von 12 % des Verkaufspreises vom Verkäufer sowie einen Servicebeitrag von 18 % des Verkaufspreises vom Käufer. Auf beide Gebühren wird noch die Mehrwertsteuer fällig.

Da Ticketbis sowohl die Verkaufs- als auch die Kaufgebühr sowie die fälligen Versandkosten von Anfang an in den Ticketpreis miteinkalkuliert, sind sämtliche Preise auf der Plattform Endpreise. Damit ist Ticketbis in Sachen Preistransparenz – in einem schwierigen und oft vorverurteilten Markt – ein Vorbild.

Dass die Preise, insbesondere für Fußball-Spiele, auf dem Ticket-Zweitmarkt deutlich höher sind als die Original-Preise, ist, aufgrund der Beliebtheit und der damit verbundenen großen Karten-Nachfrage, nicht verwunderlich. Ticketbis und alle anderen Ticketbörsen können selbstredend hierfür nicht direkt verantwortlich gemacht werden. Dennoch ist auch klar, dass dieser zunehmende Weiterverkauf von Karten die Preise insgesamt steigen lässt und vielen Fans und Vereinen ein Dorn im Auge ist.

Die Bedienungsfreundlichkeit von Ticketbis
Der Internetauftritt von Ticketbis ist klar strukturiert, intuitiv zu bedienen und mit dem Blick für das Wesentliche. Auf der Startseite ermöglicht die auffällige Suchfunktion das Aufspüren von gewünschten Bundesliga Tickets. Unterhalb dieser Suchmöglichkeit finden sich die aktuellen Top-Events. Über einen Button im linken, oberen Eck kann man zu den Kategorien Sport, Konzerte und Kultur und den entsprechenden Unterbereichen navigieren.

Nach der Suche eines bestimmten Vereins werden die Ergebnisse nach nationalen und internationalen Spielen sowie nach Datum sortiert dargestellt. Hat man sich für ein Spiel entschieden, kann man in der Detailansicht die verfügbaren Tickets nach Anzahl der benötigten Karten und nach Ticketart filtern. Auch der nach Kategorien farblich gestaltete Stadionplan hilft bei der Auswahl des geeigneten Tickets. Der Angezeigte Preis ist der Endpreis.

Der anschließende Kaufprozess erfolgt in drei Schritten:

Eingabe der persönlichen Informationen (Name, Adresse, E-Mail und Telefon-Nummer)
Auswahl der Zahlungsmethode (PayPal, Kreditkarte oder Sofort-Überweisung)
Finale Überprüfung des Kaufs (Endpreis, Bezahlung)
Der Ticketversand bei Ticketbis
Der Verkäufer ist verantwortlich für den rechtzeitigen Versand der Tickets. Dabei wird über Ticketbis ein Termin mit einem Kurier vereinbart, der die Karten an einer vorher vereinbarten Adresse abholt und sie an den Käufer liefert. Auf diese Weise ist es nicht notwendig, dass Verkäufer und Käufer in Kontakt treten. Laut Ticketbis soll diese Vorgehensweise die Privatsphäre aller beteiligten Personen schützen.

Der Kundenservice bei Ticketbis
Die Kontaktaufnahme mit Ticketbis ist nur per E-Mail möglich. Auch über wichtige Informationen (z.B. Gebührenstruktur) muss man sich in den AGB’s informieren, da ein Hilfe- oder FAQ-Bereich nicht vorhanden ist. Wer also vor dem Kauf bzw. Verkauf auf Ticketbis nähere Auskünfte benötigte, sollte entsprechend Zeit für das Lesen der AGB’

Die Bezahlmöglichkeiten bei Ticketbis
Obwohl Ticketbis nur drei Möglichkeiten zur Bezahlung der georderten Tickets anbietet, sollte für jeden etwas dabei sein. So kann man während des Kaufprozesses zwischen der Bezahlung via PayPal, Kreditkarte oder Sofort-Überweisung wählen.

Fazit
Ticketbis kann mit einer übersichtlichen und klar strukturierten Seite punkten. Auch die Auswahl an Bundesliga-/Fußball-Tickets ist für ein relativ junges Unternehmen beachtlich und bietet zu nahezu allen Spielen Tickets.

Die – im Vergleich zu den Original-Preisen – hohen Ticketkosten sind, wie bereits erläutert, Angelegenheit des Verkäufers. Die Zahlungsmöglichkeiten sind in der heutigen Zeit ausreichend und auch der bequeme Kurierversandt hat seine Vorteile.

Ein großer Minuspunkt ist allerdings der fehlende Hilfe- und FAQ-Bereich, der ganz klar zu Lasten des Kunden geht.